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Zecken… -.- …

„Kannst du mal schnell bitte kommen? Sharly hat wieder ne Zecke…“ – diese Tage höre ich den Satz ziemlich oft. Und ich habe mittlerweile kein Verständnis mehr für die Natur. Der Nutzen von Parasiten ist mir schleierhaft, eventuell um die Pharmaindustrie zu beglücken :-D… ich weiss es nicht. Es ist auf jeden Fall wahnsinnig ärgerlich dauernd, wirklich dauernd, die Zecken aus Sharly und Luna zu entfernen. Besonders auf Sharly scheinen es die kleinen Plagegeister abgesehen zu haben.

Ich muss vielleicht erwähnen, dass ich persönlich eher der Schulmedizin, als der alternativen Medizin zugeneigt bin. Ich persönlich, kann mir nicht vorstellen, warum ein homöopathisches Mittelchen, welches soweit verdünnt wurde, dass der eigentliche Wirkstoff nicht mal mehr ansatzweise nachzuweisen ist, in irgendeiner Weise helfen können. Dahin gehend denke ich, dass die Homöopathie die körpereigene Heilung fördert – Placebo Effekt – und eher was für den Kopf ist, als für den Körper.

Grundausstattung für Zuhause
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Und klar – es gibt angeblich 1283470119274378912740912748 Möglichkeiten, die garantiert funktionieren…sollen…tun – nicht. Der Klassiker Frontline, ein Nervengift, wirkt so, dass die Zecke erstmal beißen muss und dann stirbt. Ich will aber möglichst vermeiden, dass der Hund gebissen wird – was ganz klar nicht geht, aber zumindest sollte es minimiert werden. Eine weitere Möglichkeit waren Globuli – bei Luna wirkts, warum weiss ich nicht, aber ’s tuts. Sharly glaubt anscheinend nicht fest genug an das Zeug, also wirkt es bei ihm nicht – ich glaube, ich muss da mal ein ernstes Gespräch mit ihm führen 

*Kein-Ohr-Hund* Sharly
*Kein-Ohr-Hund* Sharly

Dann gibt es dann noch  Bernsteinkettchen, Öle und weiss der Teufel was… in meinen Augen alles Geldmacherei. Versteht mich nicht falsch, für jeden, bei dem das funktioniert, freue ich mich, bei uns funktioniert nichts. Es gibt ja auch dieses Knoblauchpulver, welches man ins Futter mischt und so auch helfen soll, Zecken abzuhalten…???? Wir haben es ausprobiert und nein, es hat nicht geholfen, die Hunde hatten nach dem Gassi immer noch Zecken und bei der Menge, die man in das Futter mischen soll, geteilt durch den Inhalt der Dose + den Preis = viel Geld in Unsinn gesteckt. Das ein Nervengift hilft, das ist für mich begreifbar, was aber versteinertes Harz oder Knoblauch machen soll… ich weiss es nicht. Und der Artikel hier, ist nicht eine der 98215071274309126492 Hilfestellungen im Internet, sondern eher die Frage an euch:

Wie geht ihr mit dem Zeckenproblem um? Was nutzt ihr? Gute und schlechte Erfahrungen?

Wir sind von Frontline abgerückt, weil wir für uns persönlich entschieden haben, dass wir unseren Hunden kein Nervengift mehr aussetzen wollen – Lisa gibt fleissig Gobulis und wir versuchen hohe Gräser in der „Zeckensaison“ zu meiden. Und ganz klar, das wichtigste Werkzeug – die Zeckenzange!

LG Jérôme

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22 Kommentare

  1. Toller Blog, ich habe gerade ein bisschen gestöbert :)! Ich hab´auch zwei Terrier – allerdings eine Terriermischung. Du wirst wahrscheinlich die Händer über dem Kopf zusammenschlagen, wenn ich dir verrate, dass es beide meine ersten Hunde sind und die beiden aus dem selben Wurf kommen und zwei Weibchen sind. Nach etlichen Anfangsschwieirigkeiten und jede Menge Durchhaltevermögen haben wir es aber in den Griff bekommen und lieben das Leben mit unseren energetischen und agilen Terrierdamen.

    Zecken sind bei uns auch so ein Thema…. Wir haben vor knapp 2 Monaten mit einer regelmässigen Kokosölbehandlung angefangen und sind damit sehr zufrieden. Habt ihr das mal ausprobiert? Einen Erfahrungsbericht habe ich vor ein paar Tagen auf dem Blog veröffentlicht.

    http://produktfreiraum.de/warum-ich-fuer-meine-terrierdamen-kokosoel-verwende/

    Weiterhin viel Spaß und LG Tanja

    • Danke für deine netten Worte! Nein, ehrlich gesagt, kennen wir das Öl gar nicht.

      Hut ab! Terrier als Ersthunde ist sportlich! Aber ihr scheint es ja gut im Griff zu haben!

      Ich schuppere mal bei euch vorbei :-D.

      LG Jérôme

  2. Wir haben Gott sei Dank dieses Jahr noch gar kein Problem mit Zecken gehabt… Jetzt wo wir drüber nachdenken, wundert uns das.

    Auch wir haben viel Gutes von Kokosöl gehört – aber noch nicht getestet, weil die Mama eigentlich kein Koko verträgt.. aber zur Not würde sei das natürlich machen. Es muss nur ein spezielles Öl sein. Wenn du Interesse hast, frag ich nochmal nach was daran besonders sein musste.

    Übrigens sollen Fusselrollen nach jedem Spaziergang auch sehr gut helfen, da bleiben die krabbelnden Viecher wohl kleben. So schnell beißen die sich ja nicht fest. Bei meinem langen Fell geht das natürlich nicht.

    Liebe Grüße
    Abby

  3. Boah, diese furchtbaren Biester! Dank Kokosöl bin ich mit gerade einmal drei festgebissenen Zecken durch diesen Sommer gekommen. Eine davon hatte ich, als ich kein Kokosöl getragen habe. Zusätzlich dufte ich damit wie eine kleine Kokosmakrone.
    Zeckenfreie Grüße
    Lotta

    • Ein gut riechender Hund dank dem Öl, hat natürlich schon seine Vorteile :-)!

      LG Jérôme

  4. Socke-nHalterin Socke-nHalterin

    Wir geben auch kein Nervengift mehr. Socke bekommt Schwarzkümmelöl und Socke haben in diesem Jahr 3 Zecken gebissen. Wir sind zufrieden und hoffen, dass es nicht mehr wird.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

  5. Ob ich oder sonst ein blutführender Organismus für eine Zecke interessant ist oder nicht, hängt wohl von Lebenstil, Ernährung und genetischer Veranlagung ab, was dann den Individualgeruch erzeugt, an dem Zecken ihre potentiellen Opfer erkennen. Nur so lässt es sich erklären, warum der eine mehr und der andere weniger Zecken hat und warum nicht alle erprobten Zeckenmittel bei allen gleich gut helfen.

    Wir benutzen ja Kokosöl zum Einreiben und sind immer noch begeistert. Natürlich hatte auch Linda schon eine Zecke, aber wenn man weiß, dass wir uns weder vor Zecken fürchten noch ihre Jagdgebiete jemals meiden, ist das für uns ein super wirksamer Schutz.

    Letztendlich hilft nur ausprobieren…

    Zur Homöopathie kann ich nur sagen, man muss nicht dran glauben, man muss nur das richtige homöopathische Mittel finden und das kann nun mal nicht jeder, auch wenn er Globulis zu Hause hat.

    LG Andrea mit Linda

  6. Lilly ist zum Glück nicht sonderlich empfänglich für Zecken *toitoitoi* Deswegen war es für uns schon ein Schock, dass sie im letzten Jahr (nach unserem Umzug in den Odenwald) 3 Zecken pro Woche hatte. In diesem Jahr hatte sie bislang 3 festgebissene Zecken. Wir gehen wie folgt vor 😉 Jeden Tag bekommt Lilly das cdVet Abwehrkonzentrat zwischen die Schulterblätter und an den Rutenansatz. Wenn wir durch den Wald oder hohe Wiesen marschieren, schmiere ich ihr die Füße zusätzlich mit cdVet ZeckEx ein. Ich bin absolut begeistert von diesem Zeug. Wenn wir ganz normal auf befestigten Wegen durch’s Feld laufen, dann sprühe ich ihre und unsere Füße mit dem Marengo Limes Spray ein. Zusätzlich bekommt Lilly Schwarzkümmelöl ins Futter, das aber eher wegen den guten Fettsäuren 😉 Weiter kämme ich Lilly nach jedem Spaziergang mit dem Zeckenkamm durch. Ganz schön viel Aufwand für die Biester; aber was soll ich sagen, für uns lohnt es sich und es klappt wunderbar. Lilly’s Kollegin Finja kommt wunderbar mit dem Seresto Halsband zurecht (vorher tausend Zecken, jetzt gar keine mehr). Das ist zwar auch Chemie aber nicht ganz so knüppelhart.

    Liebste Grüße und viel Erfolg im Kampf gegen die Biester.

    • Die Fellpflege einfach auf „nach dem Gassi“ zu verlegen ist meiner Erfahrung nach, auch mit eines der wirkungsvollsten Mittel gegen diese Sche***viecher.

      Danke für deinen Tipp!

  7. Wir machen schon seit Jahren immer ganz identisch: Knoblauch (egal ob frisch oder als Öl) und Kokosflocken zum Futter und Ballistol Stichfrei auf die Halsbänder und Geschirre sprühen. Dieses Jahr haben wir noch keine 10 Zecken von den beiden Hunden gepflückt – finde ich jetzt nicht schlecht!

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

    • Das sind Quoten, von denen wir im Moment träumen können…

      LG Jérôme

  8. Hallo lieber Jerome,

    so! Jetzt rücke ich mal hier von der Globuli-Front an 😀 … Erst einmal … es gibt kein homöopathisches Mittel, das zeckenabweisend wirkt. Weil Homöopathie nämlich nicht vorbeugend wirken kann. Es gibt höchstens Globuli, die entweder quasi gegen die vielleicht schon im Körper befindliche Erkrankung helfen können, oder z.B. welche, die die Entgiftung unterstützen. Das wäre dann aber eigentlich wiederum erst mal eher zeckenanziehend. Ich habe vor einiger Zeit ein Mittel gesehen, das als homöopathisches (vom Vertreiber selber) beschrieben wurde, sich bei näherem Hinsehen jedoch als pflanzliches Mittel entpuppte. Viele können das nämlich nicht auseinander halten.

    Nun weiter … Es ist sehr modern, sämtliches Störendes, alle Gefahren, allen Unrat eliminieren zu wollen. Die Menschen werden in ihrer Angst unterstützt und getrieben und man sieht an jeder Ecke, hinter jedem Baum, jedem Strauch irgendeine Gefahr lauern. Und ja, tatsächlich gehören gewisse Risiken zum Leben dazu. Wäre das Leben nicht leichter, wenn man bis zu einem gewissen Grad einfach akzeptieren würde, dass man nicht immer und überall „in Sicherheit“ sein kann? Dass z. B. auch die Natur die eine oder andere Unannehmlichkeit mit sich bringt? Ich meine, verstehe mich nicht falsch … natürlich kann man sich Hilfe holen. Aber diese vermeintliche Sicherheit, DAS eine Mittel, das 100 % z. B. die Zecken fernhält, das gibt es einfach nicht. Andererseits kippen die Hunde ja nun nicht um wie die Fliegen, alle dahingerafft durch Boreliose. Ich bin ehrlich gesagt schlicht der Meinung, wie es auch früher gehandhabt wurde (ich habe mich als Kind noch in Gräsern regelrecht „gesult“, da hat sich keiner Gedanken gemacht, wegen Zeckenbissen), einfach die Kirche im Dorf lassen. Ein gesunder Organismus ist auf jeden Fall schon mal eine gute Voraussetzung. Der wirkt zum einen nicht so anziehend auf Zecken, zum anderen kommt er mit Parasiten recht gut zurecht (gute Abwehr). Ansonsten noch etwas Kokosöl und eine gute Zeckenzange. Die Natur ist halt unberechenbar, und das ist auch gut so, finde ich 😀

    Liebe Grüße
    Anke

    • Danke erstmal für deinen ausführlichen Kommentar!

      Mir ist durchaus bewusst, dass es kein 100% Mittel gegen Zecken gibt, und ich habe da auch keine „Todesängste“ um die Hunde, falls doch mal eine Zecke zubeißt. Mir geht es eher darum, dass es einiges auf dem Markt gibt, das einfach nur teuer und ohne Nutzen ist.

      Nun habe ich mittlerweile schon einige Kommentare und sehe ja, dass die meisten mehrgleisig fahren. Und das Schwarzkümmelöl scheint ja, „the-next-big-thing“ zu sein, zumindest höre ich jetzt so in der Form das erste Mal davon 🙂 .

      LG Jérôme

      • Ja, Schwarzkümmelöl … die nächste Gefahr lauert 😀 … das muss man sehr vorsichtig dosieren, da es die Leber sonst zu sehr belasten kann … Bei uns gibt es auch, wie bei Lilly, die „Nachsuche“. Mein Mann kann das sehr schön in eine Kuschelrunde einbinden. Das von Isabella genannte Balistol ist ja auch so ein kleines „Wundermittel“. Es stinkt zwar wie die Pest, hat aber viele tolle Eigenschaften … Noch mals LG, Anke

  9. Wir fahren mehrgleisig und das erfolgreich!
    Schwarzkümmelöl, Knoblauch und ein Spoton auf Kokosölbasis von Petvital…

  10. Also wir nutzen seit Jahren die Scalibor Bänder für beide Hunde! Und ich glaub sie hatten jetzt, seit wir Cooper dazugeholt hatten, nur 3 Zecken! Dieses Jahr noch keine einzige von den Biestern.
    So ein Band hält bis zu 6 Monaten!
    Ich kanns wirklich nur empfehlen. 🙂

    • Katja Katja

      Mein Hund hat durch das Scalibor-Halsband eine sehr schwere Leberentzündung bekommen ! Mein Tierarzt rät davon ab !!!

      • Uhiuhiuhi… 0.0 … hoffe doch sehr, dass es deiner Fellnase wieder gut geht! Danke für deine Info!

        LG Jérôme

  11. Ich persönlich halte auch rein gar nichts von Homöopathie, und bin auch eine lebende Beweisstudie meiner Mutter, das es sich bei homöopathischen Mitteln nur um Placebos handelt, aber alternative Medizin ist ja nicht immer nur Homöopathie, sondren auch Naturheilkunde, also die Anwendung von Pflanzen und deren Bestandteilen. Und da gibt es ja durchaus wissenschaftlich nachweisbare Wirkungen.
    Meiner Erfahrung nach ist es immer auch ein bisschen Launenabhängig (Ob nun der laune meines Hundes, der Zecken oder des aktuellen Klimas), wie oft ein Hund von Zecken gebissen wird. Vor zwei Jahren hatten wir absolut keine Zeckenabwehr. Nichts chemisches, keine Kräuter, nichts und wir hatten das ganze Jahr über nicht eine einzige Zecke. Letztes Jahr hatten wir ab und an Zecken und haben viel mit natürlichen Präparaten wie Kokosöl, Neemöl, Magnoliaextrakt, etc. probiert. Das ganze war damit zwar nicht 100% abgewehrt, aber es ging einigermaßen. Dieses Jahr hatten wir dann einfach eine Katastrophe, an denen ich an meinem Rekordtag über 20 Zecken an einem Tag aus Genki pflücken musste. Und jetzt ist seltsamerweise wieder Ruhe und wir verwenden gerade nur Magnoliaextrakt. Ob’s daran liegt, oder die Zecken grad Mal wieder keien Lust haben, weiss ich nicht.

    • Ich glaube das Universum ist eine frustrierte alte Hausfrau – und sie verteilt die Zecken, wie sie lustig ist :-D!

      LG Jérôme

  12. shivawuschl shivawuschl

    Also derzeit schwören wir auf das Schwarzkümmelöl, das wirklich hilft. Shiva ist ein Zeckenmutterschiff – 10 Zecken nach einem Gassigang waren keine Seltenheit. Aber jetzt haben wir das ganze auf 2-3 Zecken pro Woche reduziert. Dazu gab es noch Globuli und seither ist das Wuschelmädchen Zeckenfrei. Mal gucken, wie lange es anhält. 😉

    Zeckenfreie Grüße
    Sandra und flauschige Umpfötelung Shiva

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