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Sommer

Endlich. Sommer. Zumindest habe ich diese Gedanken noch vor ein paar Wochen gehabt. Damals, als das Thermometer noch nicht auf knapp 40°C gestiegen ist. Als ich noch in meinem eigenen Bett schlafen konnte, ohne klatschnass in der Nacht aufzuwachen. 

An Gassi gehen ist nur in den Morgen- und späten Abendstunden zu denken. Am Besten vor 0600 Uhr und Abends erst nach 2200 Uhr – zwischendrin ist es einfach nicht auszuhalten.

Jedes Jahr werden die Meldungen wiederholt „Lasst Hunde und Kinder nicht im Auto“ – „Tödliche Falle“ – „Gefahr des Hitzetodes“ …und so weiter… und jedes Jahr, gibt es Leute, die die Warnungen nicht ernst nehmen. Und so manches Kind und so mancher Hund, mussten schon aus den fahrenden Backöfen gerettet werden. Ich weiss nicht, wie oft es im Radio, Fernsehen oder schon per Flyer mitgeteilt wurde. Es ist unglaublich, wie ignorant manche Leute sein können.

Und dann sind da noch die „Mittags-in-der-prallen-Sonne-Gassi-Geher“. Ich bin ehrlich, wenn ich sage, dass ich da pures Unverständis empfinde. Das sind die Leute, die im Freibad von Schatten zu Schatten huschen, weil die Steine so dermaßen heiss sind, dass man sich die Fußsohlen verbrutzelt, aber dann den Hund Mittags raus nehmen, auf dem kochendem Asphalt. Und einige versuchen dann auch noch den Hund zum Spiel zu animieren!

Klar muss der Hund auch mal Mittags schnell raus, und nicht jeder hat das Glück einen Garten hinter dem Haus, oder gar ein Auto zu haben. Man kann aber auch im Schatten laufen und nicht in der prallen Sonne, aber leider ist es eben nur ein geringer Teil, den ich sehe, die versuchen die Schatten bis zur nächsten Wiese auszunutzen – der Großteil geht mitten in der Sonne.

Viele die das machen, das glaube, nein, das hoffe ich, machen das aus purer Unwissenheit. Wenn die eigenen Füße im geschützten Schuh stecken, merkt man die Hitze, die der Bürgersteig, oder der Asphalt abstrahlt eben nicht. Sehr gut fand ich daher den folgenden Tipp von Abby hervorragend!

„…wenn ihr euch nicht sicher seid, ob der Weg zu heiß ist, legt für 10 Sekunden eure Hand auf die Straße, dann merkt ihr, wie warm es für den 4Beiner ist. …“

Achtet auf eure Fellnasen, stellt euch einfach mal vor, ihr müsstet mit nem Pelz in die pralle Sonne! Und scheut euch auch nicht davor, die Halter anzusprechen!

Geht am Besten in den frühen Morgen- und den späten Abendstunden Gassi. Und da dann übers Feld, statt Asphalt – oder noch besser, an einen See.

LG Jérôme

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8 Kommentare

  1. Linda läuft auch bei glühendheißen Temperaturen bevorzugt auf Asphalt, auch wenn sie auf Wiesenstreifen ausweichen könnte. Ein echter Indianer kennt eben keinen Schmerz… lach

    LG Andrea, die trotzdem zumindest Schattenhopping versucht…

  2. Oooooh, vielen lieben Dank für die Erwähnung 😀 Ich sag’s dir, die Mama ist damals auf dem Asphalt rumgesprungen als sie aus Versehen nur ganz kurz mit ihrem Fuß drauf gekommen ist 😀

    Sehr schöner Artikel, leider wird der auch nächstes Jahr wieder nötig sein… 🙁

    Liebe Grüße
    Abby

  3. Socke-nHalterin Socke-nHalterin

    Ja, hier sah es nicht anders aus. Das Wetter bestimmte unsere Gassirunden und lange Ausflüge gab es nicht. Zudem wurde eine Senftenservice eingerichtet und Socke über die Pfastersteine in den Wald getragen.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

  4. Ein kochend heißer Asphalt kann für einen 5-Kilo-Hund wie mich auch schnell peinlich werden, denn wenn es keine Schattenweg bis zur Wiese gibt, die Geschäfte sich aber nicht aufschieben lassen, wird man da auch mal schnell unter den Arm geklemmt und die 300 Meter bis zur Wiese getragen, damit man sich die Pfoten nicht verbrennt. War so aber zum Glück bislang nur ein einziges Mal nötig, ansonsten konnten wir es etwas besser timen.
    Liebe Grüße
    Lotta

  5. Das kann ich so auch unterschreiben … auch wenn ich selbst mit den Hunden (wenn sie mit im Büro sind) eine Runde in der Mittagszeit drehe. Aber natürlich versuche ich die Runde so kurz wie möglich zu halten und laufe mit Ihnen auf dem Rasen. Man merkt doch den Hunden auch an, dass sie bei den heißen Temperaturen nicht wirklich laufen wollen.
    Besonders schlimm finde ich dann auch die Leute, die mit Ihren Hunden dann auch noch Radtouren machen … weil der hund ja ausgelastet werden muss.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

  6. Lieber Jerome,

    wie du schon sagst, nicht jeder hat einen Garten und von morgens sechs bis abends 22 Uhr würde ich es auch nicht aushalten, keinerlei Geschäfte zu verrichten. Deshalb muss ich zum Beispiel auch mal mittags raus. Im Schatten laufen ist da auch gar nicht so einfach, aber ich nutze zumindest die Wiese für einigermaßen kühle Pfoten und der tägliche Ausflug an den See ist schon obligatorisch.

    Wuff-Wuff dein Chris

    • Ich mache auch niemand Vorwürfe, dass der Hund raus muss. Aber ich kann eben in meinem Bereich versuchen, die Sonne soweit zu meiden, wie es möglich ist. Ihr nutzt eure Möglichkeiten auch aus – z.B. Wiese.

      LG Jérôme

  7. Isabella33 Isabella33

    Ein Beitrag den ich so voll und ganz bestätigen kann!!!!
    Liebes Wuffi Isi,
    die natürlich vorzüglich behandelt wird 🙂

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