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Lisa hat ein Talent für Halsbänder…

Lisa hat vor einiger Zeit eine Vorliebe für Handarbeit entwickelt. Sie strickt, häkelt und flechtet gerne – meist Abends beim fernsehen. Wir standen auch öfters in einem Tiergeschäft, und fanden einige Ideen toll, aber nicht unbedingt die Materialien, die dabei verwendet wurden.

Es wurde die Idee geboren, selber Halsbänder, Geschirre und Leinen anzufertigen. Darauf hin hat Lisa sich informiert und hat sich das Material (Paracord) bestellt und rumexperimentiert.
Paracord gibt es in allen möglichen Stärken und Farben.

Angefangen hat alles mit einem einfachen, rund geflochtenem Halsband. Am Anfang hatten wir noch keine Schnallen oder Metallringe. Also haben wir alte Halsbänder zerschnitten um an die Ringe und Schnallen zu kommen.
Es gab einige Prototypen und Lisa hat oft Halsbänder wieder aufgemacht und weiter experimentiert.

Normalerweise trägt Luna ein Geschirr, aber sie meint dann wohl, sie sein ein kleiner Schlittenhund und müsse die ganze Zeit an der Leine ziehen – mit einem Halsband läuft sie wundervoll, zieht nicht  und läuft super „bei Fuß“.
Deswegen hat Luna im Auto ein Geschirr an – und beim Gassi laufen ein Halsband.

Ich hatte vorher schon länger mit einem Halsband geliebäugelt, gerade das Prinzip „Würgehalsband“ (grausiger Name!), gefällt mir sehr – das Halsband ist locker solange der Hund nicht zieht, genau das will ich – nur ohne das würgen. Ich möchte nicht, und auf keinen Fall, dass mein Hund wirklich gewürgt wird, sobald sie zieht.

Ziel war es also, ein Halsband zu „entwickeln“, dass den Hund hält, wenn sie versuchen sollte sich herauszuwinden, aber auch gleichzeitig nur so fest sitzt, dass sie nicht gewürgt wird und es locker sitzt wenn sie nicht zieht.

Das hat Lisa auch echt schnell umsetzten können, mit Abmessen und Ausprobieren ging das ziemlich flott. Der Vorteil von Paracord ist, dass es wirklich alle Farben gibt, reissfest (250 kg Zugkraft) und widerstandsfähig ist. Wenn es dreckig ist, einfach unter dem Wasserhahn auswaschen und trocknen lassen.

Es ist auch erstaunlich, wie viel Meter man, je nach Flechttechnik, benötigt um ein Halsband fertig zu stellen.
Das Hobby ist nicht ganz günstig, und kann bei exzessivem Flechten 🙂 ins Geld gehen, da man ja auch Schnallen und Metallringe braucht.

Wenn sich jemand dafür interessiert, kann sich über das Kontaktformular melden oder für alle sichtbar einfach kommentieren.

LG Jérôme

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9 Kommentare

  1. Die Halsbänder sehen toll aus. Die Leuchtfarben gefallen uns, gerade weil ja nun wieder bald die graue Zeit anfängt. Unser Frauchen würde sich dabei sehr wahrscheinlich die Finger gleich mit verknoten. Großes Kompliment an Lisa.
    Liebe Grüße von Emma, Lotte und Frauchen

  2. Isabella33 Isabella33

    Klasse, ALLE gefallen mir! Doch Isi hat natürlich perfekte Garderobe 🙂
    Auch ein Halsband mit Zugstop ist dabei, obwohl sie das gar nicht braucht, sie zieht nicht.
    Ich bewundere immer die Leute, die so kreativ sind!
    Liebe Grüße Heidi mit Isi

  3. Oh das sind ja tolle Halsbänder, da kann man ja ganz neidisch werden!

  4. Geheimtip(p) vom Fachmann: Unbedingt schwarz in das Repertoire aufnehmen. Die „50 shades of grey“ – Fans werden es zu schätzen wissen 😉

    LG aus der Wauzelwelt,
    Ralph

  5. Ich schaue mir sehr gerne die Sachen an … aber auch bei uns gibt es leider noch keinen Bedarf an Halsbändern – aber ich werde es mal im Auge behalten 🙂
    Ich bin ja eine echte handarbeitliche Niete, deswegen finde ich es umso schöner zu sehen, was andere alles können!

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

  6. Tolles Hobby. Ich glaube gern, dass man da sehr schnell süchtig wird, wenn man einmal damit angefangen hat.

    Linda liebt ja ihre Moxonleine (natürlich ebenfalls mit Zugstop), da sie am Liebsten „nackig“ draußen herumrennt. Deshalb habe ich auch wenig Veranlassung, ihre Garderobe aufzustocken… 😉

    Aber ich sehe mir gerne die Werke meiner Mitblogger an.

    Schönen Sonntag Euch

    Andrea und Linda

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