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Autofahren

Autofahren ist für uns leider, ein leidiges Thema. Warum? Nun unser TerrorTerrierhund ist leider der Meinung, dass Autofahren nur durch, für Zweibeiner äußerst nerviges, Pfienzen beschleunigt werden kann.

Während Sharly musterhaft die Schnuffel hält, ist Luna am pfienzen. Besonders dann, wenn sie die Umgebung erkennt und wir in langsamem Tempo, also ca. 30 km/h, die Straße entlang fahren. Sobald es schneller ist, ca. 50 km/h, ist unser Hund ruhig. Aber nur dann.

Ich kann nicht mehr aufzählen was wir alles versucht haben… egal ob es mit Wasserspritzen, einer Dose mit Münzen oder einfach ein Kommando waren… es hat einfach nichts geholfen. Noch schlimmer ist es, wenn Luna kurz im Auto warten muss, wenn wir beispielsweise noch schnell in den Supermarkt flitzen. Sie bellt und jault dann für ca. 3-4 Minuten lautstark. Wir sind nie zurück gegangen, haben nie ihre Verhalten bestätigt, indem wir darauf eingegangen sind.

Warten auf Lisa - Kontrollfreak

Also denkt man sich doch, dass sie merkt das es nichts bringt? Pustekuchen! Mit der Beharrlichkeit eines Terriers, wird weiter gepfienzt, gejault und gebellt. Und auch wenn man rücksichtsvoll war, auf die Maus eingegangen ist, für Ablenkung gesorgt hat oder einfach das Gejammer stumpf ertragen hat… manchmal hätte ich sie gerne einfach auf den Mond geschossen. Aber dann machst du wutentbrannt die Hundebox auf, und dann schauen dich zwei Knopfaugen an… naja… das war’s dann mit Mond… die weiß genau, wie sie einem um den Finger wickeln kann.

Frage an die Leser:

Habt ihr ähnliche Probleme beim Autofahren oder im „Auto warten“ gehabt? Wie habt ihr es gelöst?

LG Jérôme

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7 Kommentare

  1. Ach ja… auch wir haben ein Problem mit dem Auto… Na ja besser gesagt Finn. Ihm wird immer sehr schlecht, er hechelt und dreht sich permanent im Kreis! Die Übelkeit haben wir ein wenig in den Griff bekommen, aber das Drehen hört einfach nicht auf. Leider wissen wir bis heute nicht was der Auslöser hierfür ist. Da ich gerade eine Hundetrainerausbildung angefangen habe und jetzt bestens mit Trainern umgeben bin, lässt sich das bestimmt klären. Beim eigenen Hund übersieht man leicht „wichtige“ Dinge.
    Liebste Grüße
    Lisa & Finn

  2. Dieses Problem kannten wir von Emma. Sie fiepte und bellte fürchterlich von hinten. Des Rätsels Lösung war die Hundebox. Emma wollte sehen wo es lang geht, was natürlich mit den handelsüblichen Hundeboxen nicht möglich ist. Also baute Herrchen selber eine Hundebox … mit Ausblick. Die Hunde sind trotzdem geschützt und bei Bedarf kann Emma auch sehen wo es hin geht oder warum das Auto stehen bleibt. Seitdem ist Ruhe in der Karre und wir können auch mal schnell einkaufen.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

  3. Hihi, wir Terrier wissen eben, wie es geht. Autobahn und schnell fahren? Ich schlafe. Abbiegen und langsam fahren? Ich jaule dem Frauchen in die Ohren. Allerdings lasse ich das bleiben, wenn ich total ausgepowert und fertig bin, also nach einer Woche Urlaub oder so. Vielleicht müsst ihr jetzt Luna so kaputt spielen, dass sie auch nicht mehr jault? Warten kann ich übrigens gaaaanz ruhig im Auto.

    Wuff-Wuff euer Chris

    • Wenn Luna kaputt gespielt wurde, interessiert sie die Umwelt auch nicht mehr. Aber man hat nicht immer die Zeit und Möglichkeit jedes Mal den Hund vorher kaputt zu spielen, bevor man Auto fährt.

      Finden wir aber gut, dass ihr einen Weg gefunden habt.

      LG Jérôme

  4. Socke-nHalterin Socke-nHalterin

    Nein, leider ist Socke ein vorbildliche Mitfahrerin. Ich habe auch keine Idee, wie man das Verhalten ändern können, wobei Wasserspritze und Schraubendose nicht mein Weg wären. Positive Bestärken wäre mein Weg, aber das ist eine grundsätzliche Sache.

    Ich wünsche Euch sehr, dass Ihr einen Weg findet, damit “ langsames “ Autofahren für alle erträglich wird.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

    • Bitte denke jetzt nicht, dass wir nur auf dem „bösen“ Weg unseren Hund erziehen! Das mit dem positiven Bestärken klappt im Allgemeinen bei Luna auch, nur leider nicht dann, wenn sie eben meint, das „letzte“ Wort haben zu müssen. Und irgendwann sind uns auch die Ideen ausgegangen zumal sie bei der Türklingel auch (fast) immer noch ausrastet, obwohl die Tür nie vorher geöffnet wird, bevor sie nicht im Platz liegt.

      LG

      Ein ratloser Jerome

      • Socke-nHalterin Socke-nHalterin

        Das mit der Klingel kennen wir hier auch. Wir haben uns arrangiert und stellen fest, dass unsere entspannte Art Socke zu Gute kommt. Socke lässt sich dann leichter beruhigen….

        Das Problem zu lösen, setzt immer die Kenntnis der Ursache voraus. Hat Luna schon immer gefiept oder gab es ein besonders Ereignis?

        Ich bewerte Eure Vorgehensweise nicht. Das steht mir nicht zu…..Ich lehne dieser ab, weil bei Tibet Terriern so eine Erziehung nicht in Btracht kommt. Man verliert sie dann. Daher ist das für mich kein Weg…

        Viele liebe Grüße
        Sabine mit Socke

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