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Ausflug an die Eyachmühle

Wir hatten vorgestern einen wunderschönen Sonntag – das Wetter war super und Zeit war reichlich vorhanden. Was also tun? Lisa hatte die grandiose Idee, wieder „einen richtig langen Ausflug mit den Hunden “ zu  machen. Nun stellt sich am Anfang eines jeden Ausflugs die Frage: „Wohin?“. Dank des Wanderroutenplaners hat Lisa eine wundertolle Route ausgesucht – in Dobel, bei Calw, Startpunkt: Die Eyachmühle.

Los ging es an der Eyachmühle
Los ging es an der Eyachmühle

Der Rundweg umfasst ca. 13 km, wobei es bei der Hälfte eine Gaststätte und einen Imbiss gibt. Und da ich auch jede Menge Fotos gemacht habe, kamen wir manchmal doch ein wenig langsam voran 🙂 .

Unser Weg war wirklich perfekt, denn er verlief zu 90% im Schatten, so waren die Temperaturen echt gut zu ertragen. Vor allem war die Ruhe so angenehm, nur das Rauschen der Eyach war zu hören. Manchmal kamen uns dann andere Wanderer oder Fahrradfahrer entgegen, aber das war echt überschaubar.

Meine drei Hübschen unterwegs...
Meine drei Hübschen unterwegs…

Wir kamen auch immer wieder an kleinen Quellen vorbei, von denen sogar einige als Trinkwasser freigegeben waren. Das kühle Nass wurde von uns und den Doggies dankend angenommen.

Hier muss noch ganz kurz einen wahnsinnig witzigen Moment hervorheben. An der Quelle hat Luna Sharly zum Spiel aufgefordert und Sharly ist auch darauf eingegangen – also sind beide direkt losgeflitzt und haben sich gejagt bis:

Keine Sorge, Luna ist nichts passiert! Da hat die Luna das Loch im Boden übersehen, während Sharly daran vorbei gerannt ist…

Man darf, bei so viel Fußweg, die Unterhaltung nicht vergessen – also direkt den Ball rausgeholt und losgeworfen. Sehr zur Freude unserer Vierbeiner – selbst Sharly hatte Lust dem Ball hinter her zu flitzen!

Vor dem Ausflug musste ich noch die Krallen schneiden und leider ist durch das Rumgeflitze an Lunas linker Hinterpfote dann eine Kralle „aufgegangen“ . Lisa hat Gottseidank mitgedacht und ein wenig Verbandszeug dabei. So musste unser tapferes Mädchen gut 3/4 der Strecke mit einem Verband hinter sich bringen, wobei sie sich recht schnell dran gewöhnt hat – also von drei Pfoten- wieder auf vier Pfoten-Antrieb gewechselt hat 🙂 .

Sharly hat solange gaaaaanz gemütlich Gras gefuttert…

Sharly knabbert während dessen das Gras...
Sharly knabbert während dessen das Gras…

So ging es dann weiter, ich möchte betonen, dass wir uns auch hier noch auf dem ersten Teil der Etappe, den ersten 6,5 km befanden – es waren schon gut eineinhalb Stunden rum. Wir hatten immer wieder Lichtungen, die einen fantastischen Ausblick möglich machten.

Ein absolut schöner Weg!
Ein absolut schöner Weg!

Luna & Sharly waren wild schnuppernd unterwegs und haben sich vor allem für die Duftmarken anderer interessiert :).Und dennoch mussten wir ein paar Übungen einbauen, denn die kleinen Racker erlauben sich in letzter Zeit richtig viel – besonders Luna. Beispielsweise läuft sie gerne mal während dem „Wartet“ einfach mal los :-/. Wir lassen auch generell vor jeder Kurve absitzen, so dass wir vorauslaufen können, und so sehen, ob da ein Hund kommt. So können wir dann auf Spaziergänger, Fahrradfahrer und Hundehalter Rücksicht nehmen und haben gleichzeitig ein kleines Training eingebaut.

Witzig war der Moment, an dem Sharly versuchte, hangabwärts über einen Ast zu hüpfen, er aber mit dem Arsch hängen blieb – und jetzt hatte ich die Kamera in der Hand – hier ist er, der Moment :

Da ist der kleine Mann mal glatt mit dem Arsch hängen geblieben *lach*
Da ist der kleine Mann mal glatt mit dem Arsch hängen geblieben *lach*

Nach gut zweieinhalb Stunden haben wir dann die Hälfte geschafft und uns eine kleine Pause in dem kleinen Imbiss „Waldhexe“ gegönnt. Frisch gestärkt und ausgeruht ging es dann an den Rückweg. Lisa und ich hatten beschlossen, den Rückweg ein wenig schneller in Angriff zu nehmen. Perfekt also um die „Leinenführigkeit“ zu üben.

Im Gleichschritt
Im Gleichschritt

Hier haben wir noch ein paar Schnappschüsse vom Rückweg – einfach nur schön :)!

Den Rückweg haben wir dann in eineinhalb Stunden geschafft – direkt die Hunde ins Auto gepackt. Und dann passierte was äußerst seltenes: es war ruhig. Kein Gepfienze, keine Rangelei – nix. Nur schlafende Hunde :). Kaum sind wir daheim angekommen, ist Luna auch schon in ihr Schrankkörbchen gefallen und hat auch glatt das Essen ausgelassen. Für uns war das ein gelungener Tag und ich kann jedem diese Strecke empfehlen – besonders an heissen Tagen, da man wirklich (fast) immer im Schatten läuft.

Ich hoffe unser Ausflug hat euch gefallen!

LG Jérôme

Da ist jemand ganz müde :)
Da ist jemand ganz müde 🙂

 

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6 Kommentare

  1. Isabella33 Isabella33

    Hallo Jerome,
    euer Ausflug hat uns SEHR gefallen. Ich laufe eh lieber im Schatten 🙂
    Liebes Wuffi Isi,
    die gern wüsste, ob du Heidi’s E-Mail bekommen hast??

  2. Das sieht echt schön aus, vor allem schön schattig für den Sommer. Wie Sharly mit dem Hintern hängen bleibt, das nenne ich mal sehenswert. Auch Lunas ich fall mal fix ins Loch ist doch sehr witzig. An Unterhaltung hat es auch also bei dieser Tour garantiert nicht gefehlt. Nur der Krallen-Fauxpas ist doof.

    Wuff-Wuff euer Chris

  3. Wirklich ein schöner Weg und toll dokumentiert … so mit Löchern und Ästen an denen Hundehintern hängenbleiben 🙂 Es freut mich, dass es euch allen gefallen hat und es ist schön zu lesen, dass die Kralle wieder in Ordnung ist!

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

  4. Boah, was für ein Rundwegschattig, so schön aber doch wieder eine Verletzung. Kaum zu glauben, dass Ihr immer so ein Pech habt. Zum Glück hattet Ihr Verbandszeug dabei.

    Und nach so einem Spaziergang wäre Socke auch platt.

    Euch alles Gute und viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

    • Ja, die ist schon wieder quietsch fidel 🙂

      Ein wirklich schöner Ausflug!

      LG Jérôme

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